Vereinssatzung

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen: 1. Box-Club Marburg 1947 e. V.
(2) Der Verein ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Marburg eingetragen.
(3) Der Verein hat seinen Sitz in Marburg und ist Mitglied im Landessportbund Hessene.V. und seinen zuständigen Verbänden.
(4) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr

§ 2 Zweck und Gemeinnützigkeit des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinnedes Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung. Der Zweck desVereins ist die Förderung des Sports.
(2) Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch: Die Abhaltung vongeordneten Sport- und Spielübungen, die Durchführung von sportlichenVeranstaltungen und dem Einsatz von sachgemäß vorgebildeten Übungsleiter/innensowie die Beschaffung, Erhaltung und Pflege von Sportanlagen und Sportgeräten.
(3) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftlicheZwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendetwerden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.Auslagenersatz und Aufwandsentschädigungen können gezahlt werden.
(4) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oderdurch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(5) Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.

§ 3 Aufgaben

Zu den vorrangigen Aufgaben des Vereins gehören insbesondere die:
(1)Durchführung von sportlichen Veranstaltungen, die Ausbildung von Mitgliedern zurTeilnahme hieran, dies in Zusammenarbeit mit dem Landessportbund und dessenSportverbänden und Organisationen;
(2) Pflege und Ausbau des Jugend-, Senioren- und Breitensports;
(3) Durchführung von sportlichen Veranstaltungen für Mitglieder und Interessenten zur Förderung des Leistungs- und Breitensports.

§ 4 Mitgliedschaft

(1)Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden. Über den schriftlichenAufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht. DieAblehnung des Aufnahmeantrags kann dem Antragsteller ohne Angabe von Gründenschriftlich mitgeteilt werden. Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmungder/des gesetzlichen Vertreter/s.
(2) Mitglieder des Vereins sind:- Erwachsene,- Jugendliche (von 14 bis 17 Jahre),- Kinder (unter 14 Jahre),- Ehrenmitglieder.
(3) Die Mitglieder sind verpflichtet die Vereinssatzung anzuerkennen, die Zwecke desVereins zu fördern und zu unterstützen, die festgesetzten Mitgliedsbeiträgerechtzeitig zu entrichten, die Anordnungen des erweiterten Gesamtvorstands unddie Beschlüsse der Mitgliederversammlung zu respektieren sowie die weiterensportrechtlichen Vorgaben nach den jeweils geltenden Verbandsrichtlinien beisportlichen Aktivitäten zu beachten.
(4) Zu Ehrenmitgliedern können Mitglieder aufgrund langjähriger Verdienste oderaußergewöhnlicher Leistungen auf Vorschlag des Gesamtvorstands durch dieMitgliederversammlung ernannt werden.
(5) Die Mitgliedschaft endet mit dem Austritt, Ausschluss oder Tod des Mitglieds ausdem Verein.
(6) Der freiwillige Austritt muss schriftlich dem Vorstand gegenüber erklärt werden. Erist nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Ende einesKalenderjahres möglich.Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.
(7) Der Ausschluss aus dem Verein und die Streichung von der Mitgliederliste erfolgt:-wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung an die zuletzt bekannte Adresselänger als drei Monate mit seiner fälligen Beitragszahlung in Verzug ist, ohne dasseine soziale Notlage nachgewiesen wird;-bei grobem Verstoß gegen die Satzung oder Verbandsrichtlinien,-wegen massivem unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhalten,-wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereinslebens,wenn hierdurch die Interessen und das Ansehen des Vereins in der Öffentlichkeitoder vereinsintern schwerwiegend beeinträchtigt wird.
(8) Über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit deranwesenden Vorstandsmitglieder, nachdem dem betroffenen Mitglied rechtlichesGehör gewährt worden ist. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann das Mitgliedmit einer Frist von einem Monat nach Zugang die Mitgliederversammlung anrufen.Ein Ausschließungsantrag kann von jedem Mitglied gestellt werden. BeiWiderspruch des auszuschließenden Mitglieds entscheidet dieMitgliederversammlung endgültig über den Ausschluss. Während desAusschließungsverfahrens ruhen sämtliche Rechte des auszuschließendenMitglieds. Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen Teilam Vereinsvermögen oder einer Beitragsrückerstattung.
(9) Die Aufnahme in den Verein ist davon abhängig, dass sich das Mitglied für dieDauer seiner Mitgliedschaft verpflichtet am SEPA-Verfahren für dieMitgliedsbeiträge teilzunehmen. Das hat das Mitglied in der Eintrittserklärungrechtsverbindlich zu klären. Laufende Änderungen der Bankverbindung sind demVerein mitzuteilen. Mitglieder, die nicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen,zahlen einen höheren Mitgliedsbeitrag, erhöht um die dem Verein damitverbundenen Aufwendungen zum Einzug des Beitrages. Dieser Betrag wird vomVorstand festgelegt. Der Vorstand kann die Aufnahme von Mitgliedern ablehnen, dienicht am Bankeinzugsverfahren teilnehmen.

§ 5 Beiträge

(1) Die Mitglieder zahlen Mitgliedsbeiträge über deren Höhe und Fälligkeit der Vorstand jeweils für das folgende Geschäftsjahr entscheidet.
(2) Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen werden im SEPA-BasisLastschriftverfahren eingezogen. Das Mitglied hat sich hierzu bei Eintritt in den Verein zu verpflichten, ein SEPA- Lastschriftmandat zu erteilen sowie für eine ausreichende Deckung des bezogenen Kontos zu sorgen. Wir ziehen den Mitgliedsbeitrag unter Angabe unserer Gläubiger-ID und der Mandatsreferenz (interne Vereins-Mitgliedsnummer) jährlich zum 1. Februar ein. Fällt dieser nicht auf einen Bankarbeitstag, erfolgt der Einzug am unmittelbar darauf folgenden Bankarbeitstag.
(3) Die Aufnahme Minderjähriger bedarf der Zustimmung der gesetzlichen Vertreter, die mit dem minderjährigen Mitglied für die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages dem Verein gegenüber Gesamtschuldnerisch haften.
(4) Das Mitglied hat für eine pünktliche Entrichtung des Beitrages Sorge zu tragen. Mitgliedsbeiträge sind an den Verein zur Zahlung spätestens fällig am 1.2. eines laufenden Jahres und müssen bis zu diesem Zeitpunkt auf dem Konto des Vereins eingegangen sein. Ist der Beitrag zu diesem Zeitpunkt bei dem Verein nicht eingegangen, befindet sich das Mitglied mit seiner Zahlungsverpflichtung in Verzug. Weist das Konto eines Mitglieds zum Zeitpunkt der Abbuchung des Beitrages/ der Gebühren/ der Umlage keine Deckung auf, so haftet das Mitglied dem Verein gegenüber für sämtliche dem Verein mit der Beitragseinziehung sowie eventuelle Rücklastschriften entstehende Kosten. Dies gilt auch für den Fall, dass ein bezogenes Konto erloschen ist und das Mitglied dies dem Verein nicht mitgeteilt hat. Der Vorstand ist ermächtigt, Beiträge auf Antrag zu stunden, zu ermäßigen oder zu erlassen. Ein Rechtsanspruch auf Ratenzahlung und/ oder Stundung der Beitragsschuld besteht nicht.

§ 6 Rechte der Mitglieder

(1) Mitglieder können ab dem 16. Lebensjahr wählen und ab dem 18. Lebensjahrgewählt werden. Mitglieder, die noch nicht volljährig sind, haben, mit Ausnahme derRegelung in § 6 Nr. 1 der Satzung, kein Stimm- und Wahlrecht. Eine Vertretungdurch ihre Eltern oder sorgeberechtigte Personen bei Abstimmungen und Wahlen istnicht statthaft. Noch nicht volljährigen Mitgliedern stehen das Rede- undAnwesenheitsrecht in den Mitgliederversammlungen sowie das Recht auf Teilhabean den Leistungen des Vereins, insbesondere der Nutzung seiner Einrichtungen, zu.
(2) Die Mitglieder haben das Recht, dem Gesamtvorstand und zurMitgliederversammlung Anträge zu unterbreiten.
(3) Anträge zu Satzungsänderungen müssen dem Gesamtvorstand sechs Wochen vorder Mitgliederversammlung eingereicht werden.
(4) Alle Mitglieder sind berechtigt, an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmenund die Übungsstätten unter Beachtung der Platz-, Hallen- bzw. Hausordnung sowiesonstiger Ordnungen zu benützen. Sie wählen den Gesamtvorstand. EineÜbertragung des Stimmrechts ist ausgeschlossen.

§ 7 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
1. der Gesamtvorstand,
2. die Mitgliederversammlung.

§ 8 Vorstand

Der Vorstand besteht aus dem/der 1. Vorsitzenden dem/der 2. Vorsitzenden dem/der Schatzmeister/in dem/der Schriftführer/in. Zusätzlich können bis zu drei Beisitzer/innen gewählt werden.
(1) Die Amtsinhaber sollen Vereinsmitglied sein. Der Vorstand kann sich eine Geschäftsordnung und einen Aufgabenverteilungsplan geben.
(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende und der Schatzmeister. Es gilt das Vieraugenprinzip. Jeweils zwei Vorstandsmitglieder sind gemeinsam zur Vertretung des Vereins berechtigt.
(3) Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte des Vereins und erledigt alle Verwaltungsaufgaben sowie alle die Aufgaben, die nicht durch Satzung oder Gesetz einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. Er hat insbesondere folgende Aufgaben: - die Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und die Geschäftsführung des Vereins nach der Vereinssatzung- die Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung, die Leitung der Mitgliederversammlung durch den Vorsitzenden oder einen Stellvertreter - die Festsetzung der Höhe und Fälligkeit von Beiträgen - die Entscheidung über die Einrichtung einer haupt- oder nebenamtlich besetzten Geschäftsstelle und die Entscheidung über die Bestellung eines Geschäftsführers.
(4) Die Mitglieder des Vorstandes werden für zwei Jahre gewählt und bleiben so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand von der Mitgliederversammlung gewählt wird.
(5) Scheidet ein Mitglied des Vorstandes in der laufenden Wahlperiode aus dem Amt, so kann sich der Vorstand aus dem Kreise der Vereinsmitglieder selbst durch Zuwahl ergänzen. Das hinzu gewählte Vorstandsmitglied hat die gleichen Rechte und Pflichten wie alle anderen Vorstandsmitglieder.
(6) Die Beschlussfassung des Vorstandes erfolgt in Vorstandssitzungen, zu denen der Vorsitzende und im Verhinderungsfalle sein Vertreter nach Bedarf einlädt.
(7) Im Einzelfall kann der Vorsitzende anordnen, dass die Beschlussfassung über einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren per Email erfolgt. Es gelten, soweit nachfolgend nichts anderes bestimmt wird, die Bestimmungen dieser Satzung. Der Vorsitzende legt die Frist zur Zustimmung zu einer Beschlussvorlage im Einzelfall fest. Die Frist muss mindestens drei Tage ab Zugang der Email-Vorlage sein. Die EMail-Vorlage gilt dem Vorstandsmitglied als zugegangen, wenn dem Absender der E-Mail die Versendebestätigung vorliegt. Für den Nichtzugang ist der E-Mail – Empfänger beweispflichtig. Widerspricht ein Vorstandsmitglied der Beschlussfassung über E-Mail innerhalb der vom Vorsitzenden gesetzten Frist, muss der Vorsitzende zu einer Vorstandssitzung einladen.
(8) Der Vorstand kann besondere Vertreter gem. § 30 BGB bestellen und abberufen sowie deren Wirkungskreis bestimmen.
(9) Der Vorstand kann mit Beschluss mit einfacher Mehrheit Vorstandsmitglieder und ehrenamtlich für den Verein nach dieser Satzung tätige Personen ihres Amtes entheben, wenn eine Verletzung von Amtspflichten der Tatbestand der Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Amtsausübung vorliegt. Dem Betroffenen ist vor der Entscheidung rechtliches Gehör zu gewähren. Gegen eine ordnungsgemäße Entscheidung des Vorstandes über die Amtsenthebung steht dem Betroffenen kein Rechtsmittel zu.
(10) Der Vorstand ist ermächtigt Satzungsänderungen durchzuführen, die vom zuständigen Amtsgericht als Voraussetzung zur Eintragung oder vom Finanzamt zur Erlangung bzw. dem Erhalt der Gemeinnützigkeit gefordert werden. Es darf sich um keine Beschlüsse handeln, die den Zweck oder die Aufgaben dieser Satzung ändern. Die Änderungen dürfen ausschließlich den geforderten Bedingungen dieser Ämter entsprechen. Der Beschluss muss einstimmig herbeigeführt und die Änderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung zur Kenntnis gegeben werden.
(11) Das Amt/die Ämter des Vereinsvorstandes wird/werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Die Mitgliederversammlung kann abweichend davon beschließen, dass dem/den Vorstand/ Vorstandsmitgliedern für seine/ihre Vorstandstätigkeit eine angemessene Vergütung (Ehrenamtspauschale) gezahlt wird.

§ 9 Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist zuständig für alle Aufgaben soweit diese nicht dem Vorstand obliegen. Sie ist ausschließlich zuständig für folgende Angelegenheiten: - Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes; - Entlastung des Vorstandes; - Wahl der Mitglieder des Vorstandes und der Kassenprüfer; - Ernennung von Ehrenmitgliedern; - Änderung der Satzung (sofern Änderung Vorstandswahlen betreffen, werden sie vor den Wahlen durchgeführt); -Erlass von Ordnungen; -Beschlussfassung über Anträge der Mitglieder;-Auflösung des Vereins. Die ordentliche Mitgliederversammlung soll im ersten Halbjahr eines jeden Jahres stattfinden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung - für deren Berufung und Durchführung die gleichen Bestimmungen gelten wie für die ordentliche Mitgliederversammlung -ist einzuberufen, wenn der Vorstand die Einberufung aus wichtigem Grund beschließt oder ein Drittel der Mitglieder schriftlich dies unter Angabe der Gründe vom Vorstand verlangt. Die Mitgliederversammlung ist vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von mindestens zwei Wochen und unter Mitteilung der Tagesordnung schriftlich einzuberufen. Die Einladung erfolgt durch Veröffentlichung in der regionalen Presse oder durch Aushang im Boxzentrum, Friedrich-Ebert-Str. 19. Mitglieder, die eine EMail-Adresse beim Vorstand hinterlegt haben, bekommen eine Einladung per EMail. Die Mitteilung von Adressänderungen / Änderungen von Email-Adressen ist eine Bringschuld des Mitglieds. Jedes Mitglied kann bis spätestens eine Wochen vor Beginn der Mitgliederversammlung schriftlich die Ergänzung der Tagesordnung verlangen. Fristgemäß gestellte Anträge sind nachträglich auf die Tagesordnung zu nehmen. Die Anträge müssen den Mitgliedern nicht vor der Mitgliederversammlung bekannt gegeben werden. Das gilt nicht für Satzungsänderungen oder Anträge zur Auflösung des Vereins. Nach Ablauf der Frist gestellte Anträge können nur zur Entscheidung in der Mitgliederversammlung zugelassen werden durch Entscheidung der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Stimmberechtigten.
(2) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, bei dessen Verhinderung von einem vom Vorstand bestimmten Mitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so bestimmt die Mitgliederversammlung den Leiter. Der Versammlungsleiter übt in der Mitgliederversammlung das Hausrecht aus. Sofern in dieser Satzung nichts anderes bestimmt ist, bestimmt der Versammlungsleiter alleine den Gang der Verhandlungen in der Mitgliederversammlung. Seine Entscheidungen sind unanfechtbar. Für die Dauer der Durchführung von Vorstandswahlen wählt die Mitgliederversammlung aus ihrer Mitte einen Wahlausschuss, bestehend aus drei Personen.
(3) Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter, soweit in dieser Satzung nicht eine Art der Abstimmung zwingend bestimmt ist. Bei Wahlen kann die Mitgliederversammlung geheime Wahl beschließen. Der Vorstand nach § 26 BGB muss einzeln, der Rest des Vorstands kann per Blockwahl gewählt werden. Stimmenthaltungen gelten als nicht abgegebene Stimmen und werden nicht gezählt. Eine ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist stets beschlussfähig. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Stimmrechtsübertragungen sind nicht möglich. Beschlüsse werden mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Für Satzungsänderungen ist eine 3/4 Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen, für die Änderung des Vereinszwecks und die Auflösung des Vereins eine Änderung von 4/5 der abgegebenen gültigen Stimmen erforderlich.
(4) Das Versammlungsprotokoll ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben. Es muss enthalten: - Ort und Zeit der Versammlung; - Name des Versammlungsleiters und des Protokollführers; - Zahl der erschienen Mitglieder; - Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Beschlussfähigkeit; -die Tagesordnung; - die gestellten Anträge, das Abstimmungsergebnis mit der Feststellung, ob zugestimmt oder nicht zugestimmt wurde; - die Art der Abstimmung; - Satzungs- und Zweckänderungsanträge in vollem Wortlaut; - Beschlüsse in vollem Wortlaut.

§ 10 Kassenprüfer

Die Kassenprüfer werden von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Sie dürfen nicht Mitglieder des Gesamtvorstands sein. Sie haben das Recht, die Vereinskasse und die Buchführung jederzeit zu überprüfen. Über die Prüfung der gesamten Buch- und Kassenführung haben sie der Mitgliederversammlung Bericht zu erstatten. Das Prüfungsrecht erstreckt sich nur auf die buchhalterische Richtigkeit, nicht auf die Zweckmäßigkeit der Vorgänge. Sie können nur einmal wiedergewählt werden.

§ 11 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte

(1) Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten Aufgaben und des Zwecks des Vereins personenbezogene Daten und Daten über persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner Mitglieder. Diese Daten werden darüber hinaus gespeichert, übermittelt und verändert.
(2) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder der -Speicherung, -Bearbeitung, -Verarbeitung, -Übermittlung, Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung der Aufgaben und Zwecke des Vereins zu. Eine anderweitige Datenverwendung (beispielsweise Datenverkauf) ist nicht statthaft.
(3) Jedes Mitglied hat das Recht auf -Auskunft über seine gespeicherten Daten; - Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit; - Sperrung seiner Daten; - Löschung seiner Daten.
(4) Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser Satzung stimmen die Mitglieder weiter der Veröffentlichung von Bildern und Namen in Printund Telemedien sowie elektronischen Medien zu.

§ 12 Protokollierung

Der Verlauf der Mitgliederversammlung ist zu protokollieren. Das Protokoll der Mitgliederversammlung ist vom jeweiligen Versammlungs-/Sitzungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen. Die Protokolle hat der Gesamtvorstand aufzubewahren.

§ 13 Auflösung des Vereins

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der in dieser Satzung geregelten Stimmenmehrheit beschlossen werden. Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind die Mitglieder des Vorstandes gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren. Dies gilt auch, wenn der Verein aus einem anderen Grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.
(2) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins, oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, fällt das Vermögen an die Stadt Marburg, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 14 Inkrafttreten

Die vorstehende Satzungsänderung (Neufassung der Satzung) wurde bei der Jahreshauptversammlung am 17.06.2016 in Marburg beschlossen und tritt mit Eintragung am in das Vereinsregister beim Amtsgericht Marburg in Kraft.