Das Team des 1.BC Marburg war an allen März-Wochenenden aktiv

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Ronald Leinbach

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HBV-Lehrwart und Sportwart des I.BC Marburg 1947 e.V., R.Leinbach; 31. März 2024

Boxen in den Frühling“; zu den Aktivitäten des 1.BC im 3. Jahresmonat

Das Team des 1.BC Marburg war an allen März-Wochenenden aktiv.

Zu den erfolgten Wettkampf- und Trainingswochenenden der Marburger:

1. Bundesliga-Vorkampf in Hamm (Sa, 02.03.): In den Vorkämpfen zum Bundesligawettbewerb MBR Hamm gegen München boxte im Schüler-Papiergewicht bis 32 kg: Dzhan Sali verliert n.P. gegen den starken Lokalmatadoren Andro Piljiani. Gegen den 2 kg schwereren Boxer der gastgebenden Bundesligamannschaft aus Hamm hatte der Stadtallen-dorfer Hessenmeister einen schweren Stand, doch hielt sich Dzhan an die Traineranweisungen und kam mit seiner Schlaghandgeraden gegen den starken Rechtsausleger des Gastvereins – seines Zeichen NRW-Meister – immer wieder durch. Der stürmisch angefeuerte Boxer aus NRW bekam am Ende den Punktsieg zugesprochen.

2. Am wettkampffreien WE (09.03.): Sparring in der Boxschule Kassel als Ersatz für „entsagte Boxturniere in Rheinland-Pfalz“: folgende 1.BC MR-Boxer nahmen teil: Kirill Lotz aus Lollar, Omid Hosseini, Agit Aric, Ivelin Ayvazov aus Marburg, Nour Badawi aus Battenberg, Seyithan + Azad Demir und Yahia Altay aus Gladenbach, Khalil Nawrozi aus Wohratal. Da der 1.BC mit seinen zahlreichen und „boxhungrigen Youngster“ nicht am Südwestturnier teilnehmen durfte (trotz rechtzeitiger Anmeldung!). 2 Wochen später wiederholte sich diese „Unart“ aus dem Südwestdt. Boxverband aus dem Nachbar-Bundesland Rheinland-Pfalz bei der rechtzeitigen Anmeldung zum Turnier in Pirmasens, aber die Teilnahme auch an diesem Turnier wurde den wohl „zu sehr gefürchteten Marburger Faustkämpfern“ wiederum verboten.

3. Beim Boxturnier in Bruchköbel (16.03.) boxten Dzhan Sali, Lennox Dwomoh, Armen Balachyan und Kirill Lotz.

3.1. Beim Wettkampfsparring mit einem Boxer aus Waghäusel (Baden-Württemberg) boxte der Marburger Dzhan Sali in der 30-kg-Klasse hochüberlegen seinen Kontrahenten aus.

3.2. Lennox Dwomoh boxte in der 34-kg-Klasse der Kadetten (13/14 J.) gegen den starken NRW-Meister Ratmir Osadta aus Mönchengladbach immer auf Augenhöhe mit. Die Vorteile wechselten ständig. Warum sich die Mehrheit der Punktrichter am Ende für den Punktsieger aus NRW entschieden, blieb umstritten.

3.3. Auch der 15jährige Marburger Armen Balachyan hatte mit seinem Wiesbadener Kontrahenten Ibrahim Ennabach (GBG) keine Probleme und der Kampf hätte am Ende zumindest ein Remis verdient gehabt. Doch die Mehrheit der Punktrichter entschieden sich auch hier gegen Marburg.

3.4. Im letzten Kampf mit Marburger Beteiligung zeigte Kirill Lotz eine hervorragende Form und hatte gegen den Boxer der Gladiators Waghäusel, namens Vlad Dalke, keine Probleme und boxte den Baden-Württemberger mit langen Geraden souverän aus.

4. Beim Kader-Lehrgang (Sa, 23.03.) der besten hessischen Junioren (15-16J) in Limburg nahmen zur Vorbereitung auf die DM der u17, die Mitte April in Chemnitz durchgeführt werden, die beiden qualifizierten 15jährigen Marburger Kirill Lotz (bis 57 kg) und Leon Prekopuca (bis 80 kg) mit Erfolg teil.

5. Beim Besuch des ehemaligen Marburger Spitzenboxers (mehrfacher Deutschen Meister) und jetzigen, in 12 Kämpfen ungeschlagenen, Profiboxer Ibrahima Diallo, in dessem Arbeitsort, dem Bundeswehr-Stützpunkt Saarlouis, absolvierten folgende 7 der 1.BC MR-Nachwuchsboxer einen Trainingstag im nachbarlichen, französischen Boxing Club Behren unter Führung von dessen engagierten Trainer Joseph Callerame:

* jeweils zu dritt aus der Universitätsstadt: Markus Albitar im Kadetten-Fliegengewicht, Kacper Bryjka und Ivelyn Ayvazov, beide im Junioren-Halbweltergewicht sowie

* Ömer Öcalp, Jugend-Fliegengewichtler aus Gladenbach und

* die beiden Kirchhainer Junior-Schwergewichtler/letzt-jähriger DM, Leon Prekopuca sowie der Mittelgewichtler und Malermeister Maximilian Sohn

* der 18jährige Jugend-Leichtgewichtler Nour Badawi aus Battenberg-Frohnhausen

beim befreundeten französischen Nachbarverein, einen Trainingssamstag mit harten Sparringskämpfen gegen ehrgeizige Alterskameraden aus dem naheliegenden, französischen Nachbarverein, der von Ibrahima Diallo-Maier’s (so sein Name als BRD-Berufsboxer) Arbeitsort Saarlouis nur eine Viertelstunde entfernt liegt und den der gebürtig aus dem westafrikanischen Guinea-Konakry stammende Diallo regelmäßig zum eigenen Training besucht. Der mit französischer Sprache (bis zu seinem 9. Lebens- und Fluchtjahr) aufgewachsene Diallo diente zum einen als Inhaber der DSB-C-Trainer-Lizenz beim gemeinsamen Training wie auch zum zweiten als hervorragender Dolmetscher wertvolle Hilfe.