Zwei Jugendliche des 1. BC Marburg kehrten mit Siegen aus der NRW-Boxstadt Velbert zurück.
Sowohl Danja Sack als auch Agit Aric gewannen ihre Kämpfe einstimmig nach Punkten gegen starke Konkurrenz aus Nordrhein-Westfalen.
Vier Boxer des 1. BC Marburg reisten am vergangenen Sonntagmorgen zu dem Turnier in Velbert, einer Stadt mit großer Boxtradition, die in den vergangenen Jahrzehnten über 20-mal den Titel des Deutschen Mannschaftsmeisters errang. Nachdem sich die Sponsoren vor einigen Jahren zurückzogen, liegt der Fokus des dortigen Vereins nun verstärkt auf der Förderung des Nachwuchsbereichs.
Für das vierköpfige Marburger Aufgebot verlief der Kampftag nach dem Wiegen und der Zusammenstellung erfolgreich. Die beiden 18-jährigen Jugend-Boxer zeigten überzeugende Leistungen und sicherten sich jeweils 3:0-Richterstimmen.

Die Kämpfe im Stenogramm (1. BC MR zuerst genannt):
(Abkürzungen: n.P. = nach Punkten; WKS = Wettkampfsparring/Trainingskampf ohne Wertung)
- Jugend-U19 (weiblich) bis 52 kg: Danja Sack siegt n.P. (3:0) gegen Kaja Berfin (Westende Hamborn).
- Jugend-U19 Halbweltergewicht bis 65 kg: Agit Aric siegt n.P. (3:0) gegen Ibrahim Simmo (BR Essen).
- Kadetten-U15 bis 54 kg: German Verner konnte aufgrund von Übergewicht nur ein WKS absolvieren.
- Männer-Halbweltergewicht bis 65 kg: Ivelin Ayvazov blieb ohne Gegner (kurzfristige Absage), nutzte jedoch die Gelegenheit für ein WKS.
Analyse der Begegnungen:
- Zu 1 + 2: In spannenden Kämpfen der U19-Klasse setzten sich die konditionsstärkeren Marburger Talente aus Lollar-Odenhausen (Danja Sack) und vom Richtsberg (Agit Aric) nach drei Runden durch. Die Punktrichter werteten die Vorteile am Ende klar und einstimmig für den 1. BC Marburg.
- Zu 3 + 4: Für den 13-jährigen German Verner konnte kein regulärer Kampf ausgetragen werden, da der Gewichtsunterschied zum vorgesehenen Gegner über 4 kg betrug. Auch für den 19-jährigen Ivelin Ayvazov fand sich aufgrund der Altersbestimmungen (maximal 24 Monate Differenz bei Jugendlichen und jüngeren Jahrgängen) kein passender Wettkampfgegner.
Trotz dieser Umstände wurde die Reise als voller Erfolg gewertet. Neben den zwei regulären Siegen konnten wertvolle Erfahrungen in Sparringskämpfen gegen vereinsfremde Gegner gesammelt werden.

